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Pressestimmen
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Grenzgänger Nr. 126 Juni 2024, Seite 9
Pflege der deutschen Gräber auf dem Friedhof in Abertham/Abertamy
Text: Matthias Kolitsch, Fotos: Heiko Hart
Einem Aufruf zur Pflege der Grabstätten deutscher Vorfahren, unter anderem der Großfamilie Kolitsch, Modes, Held, Huth u.a., folgten am Wochenende vom 03. bis 05. Mai 2024 über 25 Familienmitglieder und auch Nichtangehörige. Ein Anfang ist gesetzt, die Freude für die Unterstützung durch die Stadt Abertamy, vertreten durch die Stadtverwaltung, aber auch durch interessierte Bürger, war beispielgebend. Dafür möchten sich alle Angereisten und vor allem das Organisationsteam um Helmuth-A. Kolitsch recht herzlich bedanken. Alle hoffen, dass es eine positive Vorlage war und es ganz viele eifrige Nachahmer gibt.
Sicher ist, dass weitere Verschönerungsarbeiten oder aber auch Reparatur- und Instandhaltungsleistungen an den vielen Familiengräbern notwendig werden. Alles auf einmal ist für so einen kleinen Teil von anwesenden Familienmitgliedern nicht möglich gewesen. Darum der Aufruf an alle Interessierten nach Möglichkeiten zu suchen, diese Mängel weiterhin abzustellen. Vielfältige Initiativen sind hier in der Zukunft gefragt. Es ist auch im Interesse der tschechischen Seite, dem Verfall der Gräber deutscher Verstorbenen weiter entgegen zu wirken, damit diese den Nachfahren der einzelnen Familien und der Historie erhalten bleiben.
Einen Hinweis zur Historie aus dem Jahre 1680 gibt die Grabstätte des Berggeschworenen Johann Preiß an der Friedhofsmauer, eines weitläufigen Vorfahrens der Familie Kolitsch. Diese Gedenktafel ist das älteste, geschützte Denkmal der Stadt Abertham/Abertamy und unserer Familie. Leider ist dies aus heutiger Sicht sehr stark dem Verfall und der Witterung ausgeliefert. Auch hier besteht umfangreicher Bedarf an der Instandsetzung und Erhaltung.
Am besagten Arbeitseinsatz, hauptsächlich am Samstag, wurden die Gräber von unnötigem Bewuchs befreit und freigeschnitten, um den Zugang unfallfrei zu gewähren. Mit einem Hochdruckreiniger wurden die Grabsteine, Einfassungen und Schmuckelemente von Schmutz und Moosbefall, der sich an allen Gräbern wie eine Decke zur Tarnung darübergelegt hatte, gereinigt. Teilweise wurden auch Einfassungen gerichtet und neu verlegt. Durch Mangel an Baumaterialien konnten diese nur lose gerichtet und zusammengefügt werden. Hier müssen im Vorfeld von neuen Maßnahmen zur Pflege gründlichere Planungen durchgeführt und die entsprechenden Baumaterialien besorgt werden. Diese wurden vor Ort schon registriert und der eine oder andere hat es gedanklich bestimmt schon abgespeichert. Ein großes besonderes Dankeschön geht an Michael Schröder aus Hengstererben, der ohne großes Aufsehen sein Notstromaggregat zur Verfügung stellte und dieses den ganzen Tag vor Ort mit zum Einsatz brachte.
Ein herrenloser Grabstein wurde den Familien Kolitsch und ihren Nachkommen für die Errichtung einer zentralen Gedenktafel zur Erinnerung der acht Generationen an Vorfahren vorgeschlagen. Vorab gab es eine Zusammenkunft zwischen der Bürgermeisterin Frau Ing. Renata Mrňková und einer Abordnung der Fam. Kolitsch unter Leitung von Helmuth-A. Kolitsch, wo diese Belange besprochen und abgestimmt wurden. Damit sind eine Örtlichkeit und der Grundstein vorgegeben. Der Stein ist ein alter historischer mit erzgebirgischer Herkunft und ohne Ansprüche Dritter. Für die Umsetzung all dieser Vorhaben ist in den letzten Monaten ein Spendenkonto eingerichtet worden. Wir freuen uns über weitere Unterstützer/-innen für unser Anliegen.
Nähere Informationen erhalten Sie über die E-Mail-Adresse: hakolitsch@gmx.de
Natürlich gab es dann am Abend einen gemütlichen Ausklang bei gutem Essen und Getränken. An der Tafel wurde bestimmt die eine oder andere Variante zum Plan der Gestaltung des Gedenksteines oder einer Tafel diskutiert. Diese soll eventuell schon im Jahr 2025 zum nächsten Familientreffen eingeweiht werden

Bára Modes aus Abertham und Martin Kolitsch aus Prag mit Sohn Anton bei der Arbeit
Dirk Kolitsch säubert mit einem Hochdruckstrahler die Steinplatten
Nach getaner Arbeit gemütliches Treffen bei den Schröders in Hengstererben




Gräber der Familie Kolitsch auf dem Aberthamer Friedhof
Anfang September fand in Dresden das zweite große Treffen der Familien Kolitsch statt. (NHNr. 649 oder SdZ 9/2023).
65 Teilnehmer kamen ins Akademiehotel und verbrachten erlebnisreiche Tage, die bei allen den Wunsch nach weiteren Treffen
weckten. Unsere Verwandte Bára Modes, Zweite Bürgermeisterin von Abertham, machte uns auf den Zustand der Gräber von
ehemaligen deutschen Bewohnern in Abertham mit Hengstererben aufmerksam. Die Grabsteine seien verfallen und vieles sei
in einem ungepflegten Zustand. Im Hinblick auf den baldigen 500.Jahrestag der 1529 gegründeten Stadt sprachen sich die
Teilnehmer am Familientreffen dafür aus, dass dies nicht so bleiben könne. Es ist unter anderem geplant, einen zentralen
Gedenkstein für die auf dem Aberthamer Friedhof ruhenden Vorfahren der Familie Kolitsch zu errichten.
Wir suchen Mitstreiter, die sich den Grabstätten in Abertham verbunden fühlen und denen ein ehrendes Gedenken an ihren
Vorfahren am Herzen liegt.
Wer bei diesem Arbeitskreis mitmachen will, gebe bitte Nachricht an
helmuthanton@kolitsch-berlin.de

Friedhof in Abertham mit Hengstererben Bild: Dirk Kolitsch



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Der Autor Josef Grimm hat seinen oben genannten Artikel auch in den nachfolgenden Zeitschriften "Der Grenzgänger" und im "Mei Erzgebirg" (Ausgabe 08/09.2018, S. 30f)veröffentlicht.




zur Chronik von Hengstererben und die Geschichte der Familie Kolitsch










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Der Kaadener Heimatbrief/Mei 'Erzgebirg' veröffentlicht seit Mai 2013 die "Chronik von
Hengstererben und die Geschichte der Familie Kolitsch" in monatlichen Fortsetzungen.
